Franz Fischer
Philosoph und Pädagoge
 
Indem die Philosophie ihre Grenze und die Grenze der Menschen erkennt, wächst sie über sich als Wissenschaft vom Leben hinaus und tut das Tor ins gelebte Leben auf.
 
Als Wissen von der Grenze ist sie positive Entscheidung, forderndes Gewissen des Menschseins.
 
Das Durchschreiten dieses Tores, die Entscheidung zum geistigen Glauben, ist nicht mehr Philosophie, sondern Positivität.
Franz Fischer 1953
Aus diesem Grenzbewusstsein kämpft Franz Fischer lebenslang gegen eine schleichende Entmenschlichung in unserer Wissensgesellschaft, wenn sie wissenschaftliche Erkenntnisse absolut setzt und direkt anwendet, ohne ihre Grenze zu erkennen, und dadurch das Leben auf allen Gebieten automatisiert und gefährdet.

Es geht ihm darum, durch ein neues sinnbezogenes Denken, jede/n in die Lage zu versetzen, den Wert und die Grenze von Wissen für die eigene Lebenssituation zu verstehen und sich täglich neu für den Sinn von Menschlichkeit zu entscheiden, der Mehr ist als Wissen sagen kann.

Damit ist zugleich begründet, dass sich eine neue Gesellschaft bilden muß, die aus der Frage lebt, wozu ihre wissenschaftlichen Fortschritte dienen, ob sie das Leben aller auf unserem Planeten fördern oder es zerstören.
Ankündigungen
15.-16. Oktober 2016
Jahrestagung der Franz-Fischer-Gesellschaft
„Gewissheit - Wissen - Gewissheit: Bildung im Spannungsverhältnis von Reflexion und Anwendung“ - Jahrestagung der Franz-Fischer-Gesellschaft

15-16. Oktober 2016
KreaMont-Schule / St. Andrä-Wördern

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Alle Texte dieser Homepage, wenn nicht anders vermerkt, von Anne Fischer-Buck
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