Franz-Fischer-Gesellschaft
Die Franz-Fischer-Gesellschaft sieht ihre Aufgabe darin, dem Sinn der Fischerschen Philosophie - der Menschlichkeit des Menschen - Räume und Wirkungen zu verschaffen: im alltäglichen Leben, im wissenschaftlichen Forschen und Lehren, im gesellschaftlichen Miteinander, im künstlerischen Gestalten bis hin zum Glauben und Handeln.

Die Mitglieder
  • rezipieren das Werk Franz Fischers,
  • veröffentlichen unbekannte Schriften,
  • interpretieren philosophische und pädagogische Texte,
  • untersuchen die Beziehungen zu anderen Konzepten,
  • aktualisieren die Schriften für gegenwärtige Probleme,
  • analysieren Gefährdungen und Chancen,
  • kritisieren verkürzte Bildungskonzepte,
  • initiieren und dokumentieren praktische Bildungsprozesse,
  • diskutieren das alles iin Tagungen
und veröffentlichen die Ergebnisse
  • in den Franz-Fischer-Jahrbüchern,
  • in Praktischen Heften,
  • in Dokumentationen zur wechselseitigen Bildung.
Auswahlbände sind in Arbeit und Neuauflagen vergriffener Schriften kommen heraus.
Die Aufgabe
Die Aufgabe der Franz-Fischer-Gesellschaft ergibt sich aus dem Beitrag der philosophischen Erkenntnisse Franz Fischers für die gegenwärtige Lage der Menschen in der Welt. Dieser Beitrag gleicht einer Spur auf der Suche nach dem Wesen des Menschen und dem Sinn der Wirklichkeit.
Nach dem frühen Tod Franz Fischers 1970 geht es darum, diese Spur zu verstehen und weiter zu verfolgen. Die Spur zeigt Strukturen der geistigen Suche nach dem zusammenhängenden Sinn von Fühlen, Denken und Handeln in den wirklichen Situationen mit ihrem noch unerforschten Sinn. Diese Struktur gelten für die globale Weltlage ebenso wie für individuelle Lebenssituationen.
Die Sinn-Strukturen bilden jedoch kein geschlossenes System. Sie sind inhaltlich offen zu einer Vorausgesetztheit in jedem Menschen selbst und in der Wirklichkeit, die uns umgibt. Aus diesem Mehr-als-denkbar leitet Franz Fischer die Entscheidungsfreiheit jedes Menschen und unsere Verantwortung ab.
Für den Moment der Entscheidung in jeder Situation hat Franz Fischer seine positive Philosophie der Proflexion und Reflexion entwickelt. Es geht um die Frage, ob wir uns für Solidarität mit dem Anderen oder gegen sie für egozentrische Interessen entscheiden.
Sinn dieser Theorie ist der Übergang in die Verwirklichung der Erkenntnisse.
Die „Jakobsleiter“ über die Vertikalen Bildungskategorien
© Franz-Fischer-Gesellschaft 2007-2012. Alle Texte auf dieser Homepage, wenn nicht anders vermerkt, von Anne Fischer-Buck.